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30 neue Maschinisten im Inspektionsbezirk II

Mit einem organisatorischen Kraftakt ist es Ausbildungsleiter KBM Johannes Hauck gelungen, eine Ausbildung zum Maschinisten mit 30 Teilnehmern durchzuführen. Nach zwei Jahren Zwangspause gab es einen kleinen Ausbildungsstau in der Maschinistenausbildung im Inspektionsbezirk II vom Landkreis Haßberge (Gemeinden der VG Hofheim sowie dem Markt Maroldsweisach). Um der dadurch recht hohen Teilnehmerzahl von 30 Feuerwehrdienstleistenden aus 11 Feuerwehren eine angemessene Ausbildung zu ermöglichen, konnten diese sich ihre Ausbildungstermine aus verschiedenen Angeboten selbst zusammenstellen. Somit war es allen Neu-Maschinisten möglich, die nötigen 35 Ausbildungsstunden in eigener Einteilung abzulegen. Zu unterschiedlichen Themen erhielt Kreisbrandmeister Johannes Hauck Unterstützung von KBM Klaus Oster (Fachausbilder für die Maschinisten im Lkr. Haßberge), dem zu dieser Ausbildung reaktivierten Ehren-KBM Alfred Hauck, der bis vor wenigen Jahren selbst als Leiter von mehr als 25 Ausbildungen fungiert hat, sowie dem örtlich zuständigen Kreisbrandinspektor Andreas Franz. Der erste große Theorieblock wurde bereits im April in einer Tagesschulung im Feuerwehr-Ausbildungszentrum Gleisenau abgelegt. Bei den Praxiseinheiten erfolgte eine gezielte Aufteilung in Kleingruppen mit Unterrichtung an den in den jeweiligen Feuerwehren vorhanden Geräten. Dies hat für die Teilnehmer den großen Vorteil, sich intensiv mit den eigenen Gerätschaften beschäftigen zu können. Umgedreht bedeutet es aber auch einen erheblichen Mehraufwand für den Ausbilder, welchen Johannes Hauck mit dem Ziel einer guten Ausbildung jedoch gerne auf sich nahm. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Theorieeinheit sowie ein kurze Prüfungsvorbereitung, bevor die ersten 16 Teilnehmer am 25.06. mit dem Aufbau und Inbetriebnahme einer langen Schlauchleitung sowie der Prüfung in Ditterswind die Ausbildung beendeten. Den gleichen Ablauf gab es am 15.07. in Geroldswind, womit weitere 14 Teilnehmer ihre Ausbildung abschlossen. Die durchwegs sehr guten Prüfungsergebnisse zeugen von der hohen Ausbildungsqualität in diesem Lehrgang. Besonderen Dank gilt den Verantwortlichen Feuerwehren Ditterswind und Geroldswind, welche den Aufbau der langen Schlauchleitung ermöglichten und die die Räumlichkeiten zur Abnahme der Prüfung zur Verfügung stellten.

Die Aufgaben der neuen Maschinisten im Feuerwehrdienst bestehen nun aus dem Bedienen der Feuerlöschkreiselpumpen und der mitgeführten Aggregate wie Stromerzeuger und alle weiteren kraftbetriebenen Einrichtungen. Sie unterstützen die anderen Einsatzkräfte bei der Entnahme und Bereitstellung von Geräten und sind nach dem Einsatz für den einsatzbereiten Zustand und die ordnungsgemäße Verladung der Geräte verantwortlich. In der Regel fungieren sie auch als Fahrer der Löschfahrzeuge und sind damit für die erste Absicherung der Einsatzstelle zuständig.


Teilgenommen haben:

FF Burgpreppach: Mario Bornkessel, Stefan Lechner, Konstantin Kaffer
FF Ditterswind: Lorenz Appel, Paul Eckl, Julian Seits
FF Ermershausen: Markus Grader, Felix Eiring, Fabian Stahn
FF Friesenhausen: Nils Leidner, Johannes Wolf
FF Geroldswind: Heinz Hertha
FF Hafenpreppach: Lukas Westphal, André Schmitt, Vera Metz, Fabian Geier, Sabine Brehm
FF Hohnhausen: Thomas Mauer, Matze Edelherb, Maurice Schmidt, Frank Henig
FF Ibind: Dirk Baum, Matthias Weißenseel
FF Kerbfeld: Jan Dürr, Florian Suhl
FF Leuzendorf: Michael Krug, Bernhard Buhl
FF Pfaffendorf: Michael Kraft, Timo Deschner, Stefan Koch

Erste Prüfung am 25.06. in Ditterswind

Zweite Prüfung am 15.07. in Geroldswind