Eingungsuntersuchungen nach G 26.3

Eingungsuntersuchungen nach G 26.3

Die Nachuntersuchung (G26.3) ist jeweils vor Ablauf der in der Tabelle genannten 12, 24 oder 36 Monate berechnet ab dem Zeitpunkt der letzten Untersuchung durchzuführen. Dies bedeutet tagesgenau.

Gefährdende Tätigkeiten

Nachuntersuchungsfristen (in Monaten)

Tragen von Atemschutzgeräten

Personen bis 50 Jahre

Personen über 50 Jahre

Gerätegewicht bis 5 kg

Gerätegewicht über 5 kg

 

36

 

24

12

Tauchen (Feuerwehrtauchen)

12

 

Frist: Erstuntersuchung bis Beginn der Tätigkeit

Seit Außer-Kraft-Setzung der Unfallverhütungsvorschrift „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ ist die Frist von 12 Wochen (bzw. 12 Monaten bei Feuerwehren) zwischen Erstuntersuchung und Beginn der Tätigkeit entfallen.
Aufgrund DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" gilt, dass die Unternehmerin oder der Unternehmer Feuerwehrangehörige unter Atemschutz, einsetzen darf, wenn eine von einer Ärztin oder einem Arzt ausgestellte Bescheinigung über die jeweilige Eignung dafür vorliegt.
Eine erneute Prüfung und Feststellung der Eignung (Nachuntersuchung) ist jeweils vor Ablauf der in Anlage 1 der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" genannten 12, 24 oder 36 Monate berechnet ab dem Zeitpunkt der letzten Untersuchung durchzuführen bzw. dann, wenn während der Laufzeit der ärztlichen Eignungsbescheinigung Anhaltspunkte auftreten oder Feuerwehrangehörige Einschränkungen melden, aus denen sich Zweifel an der Eignung ergeben.

Wer darf untersuchen?

Eignungsuntersuchungen der Atemschutzgeräteträger/innen sind von hierfür geeigneten Ärztinnen oder Ärzten durchführen zu lassen. Anforderungen an eine geeignete Ärztin bzw. einen geeigneten Arzt:

  • muss mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut sein und die besonderen Anforderungen der jeweiligen Tätigkeiten kennen, die eine Eignungsuntersuchung erforderlich machen.
  • muss den Stand der Medizin kennen und diesen bei Eignungsfeststellungen anwenden.
  • muss die für die Untersuchung notwendige apparative Ausstattung vorhalten oder auf diese Zugriff haben.
  • Für Teiluntersuchungen wie z. B. Hörtest, Laboruntersuchungen können weitere geeignete Einrichtungen beauftragt werden.
  • muss fachlich in der Lage sein, aus den Untersuchungsergebnissen die Eignung festzustellen.

Eine ausreichende Qualifikation ist z. B. anzunehmen bei Ärzten oder Ärztinnen, die berechtigt sind, die Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin" oder die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin" zu führen.

Die Unternehmerin oder der Unternehmer hat sich von der Ärztin bzw. vom Arzt schriftlich bestätigen zu lassen, dass die vorgenannten Anforderungen erfüllt werden. Hierfür kann das im Anhang 1 der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" befindliche Musterschreiben verwendet werden.

Die Unternehmerin oder der Unternehmer hat sich von der beauftragten Ärztin oder vom beauftragten Arzt schriftlich mitteilen zu lassen, ob der oder die untersuchte Feuerwehrangehörige für die vorgesehene Tätigkeit eingesetzt werden kann. Dies erfolgt in der Regel durch Aushändigung des Ergebnisses der Eignungsuntersuchung an den Untersuchten bzw. die Untersuchte und Weitergabe durch diesen bzw. diese an den Unternehmer bzw. die Unternehmerin.
Die Unternehmerin bzw. der Unternehmer trägt die Verantwortung für die Auswahl einer geeigneten Ärztin bzw. eines geeigneten Arztes.

Die Pflicht der beauftragten Ärztin bzw. des beauftragten Arztes zu prüfen, ob er fachlich - vom Ausbildungs-/Weiterbildungsstand - und von der technischen Ausstattung her in der Lage ist, den Eignungsuntersuchungsauftrag anzunehmen und durchführen, bleibt hiervon unberührt. 

 

 

Belastungsübungen: Wir bitten die Teilnehmer der Belastungsübungen die Eignungsuntersuchen mit dem Nachweis der Tauglichkeit (G26.3) mitzubringen, auch wenn diese schon per E-Mail an das ASZ verschickt wurde. Vorzuzeigen ist diese im Foyer bei der Anmeldung. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und von jeden die aktuellste Untersuchung einzusehen ist dieser Schritt unumgänglich. Eine Kopie ist völlig ausreichend.

 

Atemschutzgeräteträgerausbildung: Eignungsuntersuchungen mit den Nachweis der Tauglichkeit, bitte an nachfolgende E-Mail-Adresse verschicken.

kbi.schenk.ralf@gmail.com

 

 

 

Ärzte im Landkreis Haßberge

Ärztezentrum Maintal
Praxis Eltmann
Wallburgstr.3
97483 Eltmann
Tel.: 09522 - 94 22 0
Fax.: 09522 - 94 22 50
mail: wallburgpraxis@gmx.de

 

MVZ-Haßfurt
Dr. med. Werner Lindner
Facharzt für Arbeitsmedizin
Hofheimer Straße 65
97437 Haßfurt
Tel.: 09521 - 94 74 14 51
Fax: 09521 - 94 74 14 59
Homepage: www.mvz-hassfurt.de