TÜV

TÜV Termine 2019

Druckbehälter können an folgenden Terminen abgegeben werden.

- 13.02.2019

- 08.05.2019

- 11.09.2019

Abgabe nur zu den bekannten Öffnungszeiten!

Druckluft, Druckluftflaschen und -ventile

Die „Regeln für den Umgang mit Druckluft für Atemschutzgeräte“ des Deutschen Ausschuss für das Grubenrettungswesen (siehe Anlage 1) sind zu beachten.

Zusätzliche Anforderungen an Druckluftflaschenventile:

Im Rahmen der wiederkehrenden Prüfung durch befähigte Personen entsprechend den Festlegungen in der Druckgeräterichtlinie und in der Betriebssicherheitsverordnung sind die Flaschenventile einer Grundüberholung zu unterziehen.

 

Druckluftflaschen - Füllen

Es dürfen nur Druckluftflaschen gefüllt werden, die

– der DIN 3171-1:2000 (Stahlflaschen) oder DIN 3171-2:2000 (Verbundmaterialflaschen)

entsprechen und mit einem Flaschenventilseitenstutzen nach EN 144:2:1998 versehen sind,

– mit dem Prüfdatum und dem Prüfzeichen des Sachverständigen (z.B. TÜV) sowie der Angabe der Prüffrist versehen sind.

– die auf der Flasche angegebene Prüffrist nicht überschritten haben,

– keine Mängel aufweisen, die zu einer Gefährdung führen können (z.B. defektes Ventil),

– im Anschlussgewinde keine sichtbare Feuchtigkeit aufweisen.

Völlig entleerte (drucklose) Druckluftflaschen müssen getrocknet werden. Diese Maßnahme

ist erforderlich, da nicht auszuschließen ist, dass diese Druckluftflaschen einen

unzulässig hohen Wassergehalt enthalten. Die Trocknung kann mittels einer Flaschentrockeneinrichtung oder durch mindestens 2maliges Füllen (bis zum zulässigen Fülldruck) mit trockener Kompressorluft mit anschließendem langsamen Abströmen geschehen; hierbei darf keine Vereisung am Ventil auftreten.

 

Hinweise für die Verwendung

Die Druckluftflaschen sind stoßgesichert zu transportieren und zu lagern. Darüber hinaus sind beim Transport der Druckluftflaschen die einschlägigen Gefahrgutverordnungen zu beachten, in der u.a. die Kennzeichnung und Maßnahmen beim Transport geregelt sind.

Zur Vermeidung eines unzulässig hohen Wassergehaltes in der Atemluft ist folgendes zu beachten:

– Druckluftflaschen dürfen bei Verwendung in Pressluftatmern nicht völlig entleert (drucklos) werden.

– Flaschenventile sind unmittelbar nach Benutzung des Pressluftatmers zu schließen.

– Unmittelbar nach dem Füllen sowie nach dem Ausbau aus dem Pressluftatmer sind die Flaschenventile mit dem zugehörigen Verschlussstopfen zu versehen.  

 

Wiederkehrende Prüfungen durch befähigte Personen 

Druckluftflaschen von Atemschutzgeräten unterliegen wiederkehrenden Prüfungen entsprechend den Festlegungen in der Betriebssicherheitverordnung.

 Im Rahmen der wiederkehrenden Prüfungen sind folgende zusätzliche Arbeiten durchzuführen:

– Innere Besichtigung durch Ausleuchten zum Erkennen von Korrosion;

– mechanische Beseitigung des Oberflächenrostes im Flascheninneren (falls erforderlich);

– ausreichende Trocknung der Flaschen nach der Wasserduck-Prüfung unmittelbar vor dem Einschrauben der Flaschenventile.

Für eine ausreichende Trocknung sollten die Angaben in den Gebrauchsanleitungen der jeweiligen Hersteller beachtet werden.

Zur Verdrängung der noch vorhandenen feuchten Luft können nachstehend beschriebene Verfahren angewendet werden:

– Unmittelbar vor dem Einschrauben des Flaschenventils ist die Flasche 20 min lang mit getrockneter, entspannter Luft nach EN 12 021 zu spülen oder  

– nach dem Einschrauben des Flaschenventils ist die Flasche durch mindestens zweimaliges Füllen (bis zum zulässigen Fülldruck) mit trockner Kompressorluft und anschließendem langsamen Abströmen, wobei keine Vereisung am Ventil auftreten darf, zu spülen.